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  • AutorenbildRamona

Kartoffelturm

Für eine grosse Kartoffelernte muss es nicht unbedingt ein ganzes Kartoffelbeet sein. Denn solche Beete brauchen sehr viel Platz. Zudem ist die Pflege eines Beetes aufwändig und die Kartoffelernte ist anfällig für Schnecken und Wühlmäuse.


Eine tolle und einfache Alternative bietet hier ein Kartoffelturm.


Vorteile eines Kartoffelturmes


Ein grosser Vorteil eines solchen Turmes ist, dass er sehr platzsparend ist. Anstatt in die Breite, geht der Turm in die Höhe und kann wunderbar im Eck des Gartens stehen. Auch für Balkone oder Terrassen bietet sich die Alternative an.


Die Kartoffelpflanzen brauchen im Turm kaum Pflege. Unkraut wird schnell ersichtlich und auch gegen Wühlmäuse und Schnecken kann ein zusätzliches Gitter unter dem Turm Abhilfe leisten.


Das bedeutet, einmal erstellt, braucht der Kartoffelturm eigentlich keine Pflege mehr bis zur Ernte. Toll, oder?


Standort für den Turm


Als Standort habe ich mir das Eck unseres Gartens ausgewählt, bei dem das Wasser gut abfliessen und ein Gitter Schädlinge von den Pflanzen abhalten kann.


Die Kartoffeln mögen dabei am liebsten einen sonnigen oder halbschattigen Ort.


Das Gitter haben wir zusätzlich mit Steinen beschwert sodass der Turm nicht umfallen kann und sich niemand an den Kanten verletzt.



Welche Kartoffeln werden für den Turm verwendet?


Für unseren Turm haben wir Kartoffeln verwendet, die seit Herbst in unserem Keller am Spriessen waren. Vergessene Kartoffeln eignen sich dazu meiner Meinung nach am besten.


Die Sprossen waren teilweise schon fast 30 cm lang und einzelne Blätter haben sich bereits gebildet. Für unseren Turm waren diese deshalb perfekt.


Das ganze erstellt haben wir im April. Natürlich kann aber auch auf die Eisheiligen gewartet werden. In unserem Fall war das Wetter aber gut genug und die Kartoffeln gut zwischen Erde und Heu eingepackt, sodass die Kälte ihnen nichts anhaben konnte.


Anleitung für einen Kartoffelturm


Ein Kartoffelturm wird aus recht wenigen Materialien gebaut. Eventuell hast du davon bereits einiges im Garten.

  • Maschendrahtzaun 1,80 x 70 cm (Grösse kann ganz nach Belieben verändert werden)

  • 2 Pflanzstäbe die etwas länger als der Turm sind (entweder Bambus, Stecken oder vom Gartengeschäft)

  • Dünner Draht für die Befestigung

  • Heu

  • Erde

  • Gekeimte Kartoffeln


So geht’s:


1. Den Maschendrahtzaun in die gewünschte Grösse zurechtschneiden







2. Die zwei Pflanzstäbe mit dem dünnen Draht jeweils an die Enden des Drahtes befestigen








3. Mit dem Zaun eine Rolle formen








4. Ein weiteres Viereck von der Zaunrolle schneiden und dies an den gewünschten Platz hinlegen







5. Den Zaun mit den Pflanzstäben als Turm auf das Viereck stellen







6. Den Boden des Turmes und die Seitenwände mit Heu auskleiden (so verhinderst du, dass die Erde aus dem Maschendraht herausfällt)






7. Zur Hälfte mit Erde befüllen








8. Die Kartoffeln mit den Trieben nach oben oder aussen mit circa 10-20 cm Abstand einsetzen








9. Die Kartoffeln mit Trieben vorsichtig mit weiterer Erde befüllen, sodass die Kartoffeln mit Sprossen unterhalb der Erde sind






10. Das ganze wiederholen und eine weitere Schicht Kartoffeln einpflanzen und wieder alles mit Erde bedecken







11. Die scharfen Kanten des Gitters am Boden für mehr Sicherheit mit Steinen bedecken







12. Gut wässern und den Kartoffelturm geniessen!










Viel Spass und viel Erfolg!


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