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  • AutorenbildRamona

Weltbienentag

Jährlich findet am 20. Mai der Weltbienentag statt. Heute gedenken wir den fleissigen Kerlchen, denen wir sehr viel zu danken haben - denn ohne sie würde unser Leben komplett anders aussehen!


Jährlich werden Insekten aus allen Lebensbereichen zurückgedrängt. Durch Pestizideinsätze in der Agrarwirtschaft und auch in privaten Gärten werden dabei nicht nur «Schädlinge» vernichtet, sondern auch Nützlinge. (Wobei Schädlinge hier wohl das falsche Wort ist, da jedes Insekt seinen Platz in der Natur hat!)


Besonders Bienen leiden unter den heutigen Umständen und finden immer weniger Nahrungsangebot, welches Pestizidfrei und artenreich ist.


Umso wichtiger ist es Bienen und Wildbienen dort zu unterstützen, wo es uns möglich ist: im eigenen Garten, in den Gemeinden, auf Biobauerhöfen.



1. Bienenfreundliche Pflanzen setzen

Achtet bei Blumenmischungen und Pflanzen aus Gärtnereien oder dem Baumarkt auf eine Bioqualität und darauf, ob es sich um heimische Arten handelt.

Oft werden Blumenmischungen verkauft, die zwar Insektenfreundlich sind, jedoch für ausländische Insekten ausgelegt sind und nicht für unsere heimischen Bienen.


Deswegen: heimische Pflanzen setzen und eine Artenvielfalt anbieten - für mehr Biodiversität.



2. Kein Pestizid im eigenen Garten

Bitte verwendet keine künstlichen Düngemittel oder Insektenvernichtungsmittel im eigenen Garten.

Diese betreffen nämlich neben «Schädlingen» auch immer nützliche Insekten. Nützliche Insekten sind nämlich alle und sie haben alle ihre eigenen Aufgaben im Garten.






3. Ein Insektenhotel bauen oder aufstellen

Insektenhotels bieten besonders für Wildbienenarten einen sicheren und geschützten Raum um sich fortzupflanzen.

Bitte achtet hier auf die Qualität des Hotels. Die verwendeten Materialien sollten Splitterfrei sein, da sich die Insekten sonst an den Flügeln verletzen könnten.







4. Ein Bienenbad aufstellen

Besonders im Sommer sind auch Insekten auf Wasserquellen angewiesen. Hier eignen sich Tonschalen mit gröberen Steinen gefüllt mit Wasser.

Bitte achtet darauf, die Schale regelmässig aufzufüllen.









5. Biogemüse und -obst kaufen

Achtet auch beim Einkauf von Lebensmitteln auf Bioqualität.

Logischerweise unterstützt ihr Pestizideinsätze bei nicht-Bioqualität. Umso wichtiger ein Zeichen zu setzen und vom Markt verlangen sich mehr auf Bio zu fokussieren.








6. Grünflächen in der Gemeinde fördern

Zahlreiche Gemeinden bieten bereits Projekte zur Erhaltung der Biodiversität an.

Mithilfe eurer Unterstützung zeigt ihr der Gemeinde nicht nur, dass das Projekt gebraucht wird, sondern unterstützt auch selbst noch die Biodiversität in eurem Land.


Ein tolles Projekt ist dabei: «Vadoz summt»





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